Informationen zur Oberschule - Oberschule Elsterwerda

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Informationen zur Oberschule

Die Oberschule - eine neue Schulform          bildungsserver.berlin-brandenburg

Warum wird die Oberschule eingeführt?   

Jedem brandenburgischem Schüler muss jeder Bildungsgang in erreichbarer Entfernung angeboten werden.
Mit der Einführung der Oberschule wird die oftmals konfliktreiche Konkurrenzsituation zwischen Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe und Realschulen aufgehoben.
Es entsteht eine einfache und klare Schulstruktur.
Bildungsexperten haben mehrfach die Einführung einer Schulform mit zwei Bildungsgängen empfohlen.


Was erwartet mein Kind in einer Oberschule?

Die Einführung der Oberschule

Die Einführung erfolgte am 1.August 2005 durch Gesetz.
Die Oberschule umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 10.

An der Oberschule werden:

der Bildungsgang zum Erwerb des erweiterten Hauptschulabschlusses / erweiterte Berufsbildungsreife und
der Bildungsgang zum Erwerb des Realschulabschlusses / Fachoberschulreife geführt.
Bei besonderen Leistungen wird an der Oberschule auch die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben.

Die Oberschule als pädagogische Chance

Die Oberschule hat die Aufgabe, neben einer gesicherten Grundbildung Stärken und Begabungen der ihr anvertrauten Schüler zu fördern sowie Hilfe bei Lernschwierigkeiten zu gewähren.

Besondere Aufgabe der Oberschule ist die Vermittlung von Qualifikationen und Kompetenzen, die in eine spätere berufliche Ausbildung münden können. Die wesentlichen pädagogischen Ziele der Oberschule sind:

Anschlussfähigkeit des Wissens und Fähigkeit zum lebenslangen Lernen,
Mitbestimmungsfähigkeit,
Ausbildungsfähigkeit und
Stärkung der Persönlichkeit.

Die Oberschule - eine durchlässige Schule

Das System der Oberschule ermöglicht ein hohes Maß an Durchlässigkeit. Die Prämisse lautet: "Kein Abschluss ohne Anschluss". Je nach erreichtem Abschluss stehen allen Schülern neben den beruflichen Bildungsgängen auch die Fachoberschule oder der Eintritt in die gymnasiale Oberstufe offen. Auch der Übergang ans Gymnasium an jedem Schuljahresende wird bei besonderen Leistungen und abhängig von der Aufnahmekapazität des Gymnasiums möglich sein.

Die Organisation der Oberschule

Die Unterrichtsorganisation kann auf Entscheidung der Schulkonferenz, also unter Mitwirkung der Eltern, integrativ oder kooperativ vorgenommen werden. In beiden Formen werden die Schüler in Klassen unterrichtet.

Die kooperativ organisierten Oberschulen bilden zum zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 7 bildungsbezogene Klassen. Jede Klasse ist damit grundsätzlich einem festgelegten Abschluss zugeordnet. Bei entsprechenden Leistungen ist auch ein Wechsel möglich.

Die integrativ organisierten Oberschulen bilden bildungsgangübergreifende Klassen, die in einzelnen Fächern in fachleistungsdifferenzierte Kurse oder in klasseninterne Lerngruppen auf dem grundlegenden Niveau (A-Kurs) und erweiterten Niveau (B-Kurs) aufgegliedert werden.

In einem dritten möglichen Modell werden nach einer integrativen Phase in den Jahrgangsstufen 7 und 8 die bildungsgangbezogenen Klassen erst ab Jahrgangsstufe 9 eingerichtet.

 
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